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Der Rat der Stadt Troisdorf hat ohne Bürgerbeteiligung jede Verfügung über das ehemals kommunale Freibad endgültig in nichtöffentliche Gremien der Betreibergesellschaften verschoben. Das bedeutet eine Beseitigung aller vorhandenen Schwimmbecken und deren Ersatz durch ein einziges Nichtschwimmerbecken. Die Wasserfläche wird auf 1/5 reduziert. Das ehemalige Freibad wird durch einen Spielplatz ersetzt. Das geplante Angebot ist primär auf Familien mit kleineren Kindern ausgelegt und legt auf aktives Schwimmen keinen Wert mehr. Die Inanspruchnahme der geplanten Attraktionen wird nach unserer Einschätzung den Aufenthalt für alle Besuchergruppen verteuern und die Interessen von Jugendlichen, Rentnern und Vereinen werden vernachlässigt. Im Rahmen der Schließung anderer kommunaler Badeanstalten früher gegebene Versprechen werden nicht eingehalten.
 

Die Kinder wollen das!

Immer wieder weist die Öffentlichkeitsarbeit des AGGUA darauf hin, was die Kinder sich wünschen. Es scheint beinahe so, als ob das die ausschließliche Grundlage für alle Umbaupläne ist. Abgesehen davon, dass ein Kinderwunsch sich der Prüfung entzieht, geht es nicht viel eher um die Frage, ob eine Kommune mehr dem Gewinnstreben ihrer Einrichtungen verpflichtet ist, als dem Wohl der ganzen Gemeinschaft?

Das Prinzip, dass die Aggua GmbH für Ihre Argumentation nutzt, ist im Grunde das selbe, nach dem auch die Quengelware an der Supermarktkasse funktioniert.

Es sollte aber nicht nur darum gehen, zahlungskräftige Eltern von den Kindern nach Troisdorf zerren zu lassen. Ob die angesprochenen Bedürfnisse anerkannt, sinnvoll und nachhaltig genug für eine öffentliche Förderung sind, sollte uns nicht vollkommen egal sein, solange die Kasse stimmt.

Das Bild hier stammt übrigens nicht aus der Öffentlichkeitsarbeit des AGGUA. Es wurde uns von Emil (9) und Elisabeth (5) freundlicherweise zur Verfügung gestellt. Für die Öffenlichkeitsarbeit des AGGUA wäre es sicher weniger gut geeignet. Es ist einfach zu viel Wasser darauf zu sehen.

 
 

Thema

Am 14. August 1938 wurde das Troisdorfer Strand- und Sportbad eröffnet.

Lesenswerter Artikel zum 75.Geburtstag des Freibades aus der Ausgabe 2/2013 des Stadtwerkemagazins InTro: "...Immerhin war es in der damaligen Zeit das erste weit und breit, das über ein imposantes Schwimmerbecken verfügte..."

DGfdB-Freibadbefragung 2018: Steigerung der Besucherzahl um 56%

An bundesdurchschnittlich 115 Betriebstagen kamen 61.188 Besuchen pro Freibad. 2017 waren es 41.316. Eine Steigerung um 56% - in NRW sogar um 70% im Vergleich zum Vorjahr.

Bedeutung für Sicherheit und Ehrenamt

Über die dramatischen Folgen des Freibadumbaus für die öffentliche Sicherheit, wenn dieser wie geplant umgesetzt wird.

Ein Freibad für alle Troisdorfer

Gesellschaftliche Mitbestimmungsrechte jetzt nutzen! Zugunsten eines attraktiven Freizeitangebotes in unserer Stadt

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