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Wenn wir das Ehrenamt gering schätzen und Rettungskräfte nicht mehr professionell üben können

Die Konsequenzen aus dem Wegfall der tiefen Becken für die DLRG sind dramatisch und perspektivisch sind davon alle Troisdorfer betroffen. Die DLRG Troisdorf hat über 600 Mitglieder. Es gibt im Kreis weitere, kleinere Ortsgruppen aber Troisdorf ist das Ausbildungszentrum für alle anderen Ortsgruppen. Somit sprechen wir von rund 5.000 betroffenen Rettungsschwimmern im gesamten Kreis und rd. 600.000 Bewohnern.

Werden die Umbaupläne so wie jetzt geplant durchgeführt, wird die DLRG den Standort in Troisdorf möglicherweise aufgeben müssen. Sie können nicht mehr für den Ernstfall trainieren, sowohl was die körperliche Fitness als auch die Handhabung bestimmter Rettungswerkzeuge betrifft und sie können nicht mehr ausbilden.

Wenn 5.000 Rettungsschwimmer im Rhein-Sieg-Kreis, Bademeister, Schwimmlehrer und eine unbekannte Zahl von weiteren Lehrpersonen nicht über die notwendige körperliche Fitness und Qualifikationen verfügen, weil sie keine Möglichkeit mehr haben um notwendige Kompetenzen zu erlernen, kontinuierlich ihre Fähigkeiten zu üben und Fitness zu trainieren, keine Rettungsschwimmer-Zertifikate ablegen - oder verlängern können, ist das eine massive Qualitätseinbuße mit Folgen für alle Bewohner im Kreisgebiet.

Ob das alle an den Entscheidungsvorgängen und Umbauplanungen bei ihrem Tun berücksichtigt haben? Uns scheint die Frage mehr als berechtigt. Wer wird die Verantwortung übernehmen, falls etwas passiert?

 
 

Thema

Am 14. August 1938 wurde das Troisdorfer Strand- und Sportbad eröffnet.

Lesenswerter Artikel zum 75.Geburtstag des Freibades aus der Ausgabe 2/2013 des Stadtwerkemagazins InTro: "...Immerhin war es in der damaligen Zeit das erste weit und breit, das über ein imposantes Schwimmerbecken verfügte..."

DGfdB-Freibadbefragung 2018: Steigerung der Besucherzahl um 56%

An bundesdurchschnittlich 115 Betriebstagen kamen 61.188 Besuchen pro Freibad. 2017 waren es 41.316. Eine Steigerung um 56% - in NRW sogar um 70% im Vergleich zum Vorjahr.

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